Die Idee des Wettbewerbs „ musik gewinnt ”

Ungezählte Schulen bieten ihren Schülerinnen und Schülern mehr als nur den staatlich vorgegebenen Musikunterricht in der Klasse. Da singt und klingt es überall. Oft jedoch weiß kaum jemand außerhalb der Schule, welche Leistung erbracht und wie viel Freude und Begeisterung dadurch vermittelt wird. Der Verband Deutscher Schulmusiker (vds) schreibt in Zusammenarbeit mit der Strecker-Stiftung Mainz dem Kulturradio WDR3, der INITIATIVE HÖREN e.V. und dem Deutschen Musikrat,, einen bundesweiten Wettbewerb für Schulen aus, die in ihrer ganzen Breite durch musikalische Initiativen oder ideenreiche Projekte bestimmt sind. Damit soll zum einen das musikalische Leben dieser Schulen der Öffentlichkeit vorgestellt werden, zum anderen sollen Modelle ausgezeichnet werden, die andere Schulen motivieren und zu ähnlichen Aktionen anregen können.

Der Wettbewerb "musik gewinnt! - Musikalisches Leben in Schulen" findet für jeweils unterschiedliche Sekundarstufen statt. Bewerben können sich Schulen oder Schulstufen mit musikalischen Aktionen und Initiativen verschiedenster Art. Möglich sind alle Formen des aktiven Musizierens, Komponierens, der Projektarbeit (auch fächerübergreifend) sowie der musikalischen Gestaltung, solange sie möglichst viele Schülerinnen und Schüler erreichen und die Schule zu einem Ort musikalischen Lebens machen. Da es für besondere Einzelleistungen von Ensembles (Chor, Orchester, Band etc.) bereits viele andere Wettbewerbe gibt, werden diese nicht angesprochen.

Einzureichen sind in fünffacher Ausfertigung ein schriftliches Portrait der musikalischen Aktivitäten an der Schule (bis zu fünf Seiten), ergänzt durch Fotos, Tonträger oder DVDs. Wichtig ist, dass auf diese Weise Außenstehenden die Besonderheiten der jeweiligen Arbeit für die Schule verdeutlicht werden können.

Die Jury besteht aus Prof. Dr. Ortwin Nimczik (vds),
Dr. Markus Köhler (vds), Dr. Peter Hanser-Strecker (Strecker-Stiftung), Prof. Karl Karst (WDR3 / INITIATIVE HÖREN) und
Christian Höppner (Deutscher Musikrat).